Die ehrlichen Zahlen

Eine Anlage in Norddeutschland erzeugt rund 75 bis 80 Prozent ihres Jahresertrags zwischen März und Oktober. Die Monate November bis Januar tragen zusammen oft nur 5 bis 10 Prozent bei. Das klingt ernüchternd – ist aber von Anfang an Teil jeder seriösen Wirtschaftlichkeitsrechnung. Ihre Anlage muss im Winter nicht glänzen, um sich übers Jahr hervorragend zu rechnen.

Was im Winter trotzdem geht

Was das für die Planung bedeutet

Wer im Winter mehr Unabhängigkeit will, hat zwei Hebel: eine großzügiger dimensionierte Anlage, die auch aus trübem Licht genug für die Grundlast holt – und einen dynamischen Stromtarif, der den Speicher in günstigen Nachtstunden nachlädt. Die Kombination macht den Winter zwar nicht sonnig, aber deutlich günstiger.

Mein Fazit

Beurteilen Sie eine Solaranlage nie am Dezember – genauso wenig, wie Sie einen Apfelbaum im Januar beurteilen würden. Entscheidend ist die Jahresernte. Und die stimmt auch bei uns im Norden, das zeigen die Anlagen meiner Kunden Jahr für Jahr.