Null Prozent Mehrwertsteuer – der größte Posten
Auf Photovoltaikanlagen, Speicher und die Montage fällt für private Wohngebäude keine Mehrwertsteuer an. Das sind bei einer typischen Anlage mehrere tausend Euro Ersparnis – ganz ohne Antrag. Auch die Einnahmen aus der Einspeisung sind für übliche Hausanlagen einkommensteuerfrei.
Die Einspeisevergütung
Für Strom, den Sie nicht selbst verbrauchen, bekommen Sie eine gesetzlich garantierte Vergütung – 20 Jahre lang, aktuell im Bereich von rund 8 Cent pro Kilowattstunde für kleinere Anlagen mit Eigenverbrauch. Der Satz sinkt regelmäßig leicht ab. Sie ist kein Renditemotor mehr, aber eine solide Grundsicherung für jeden Überschuss.
Kredite und Zuschüsse
- KfW-Kredit 270: Günstige Finanzierung für PV und Speicher – interessant, wenn Sie nicht alles aus Eigenkapital zahlen wollen.
- Heizungsförderung für Wärmepumpen: Über die KfW gibt es Zuschüsse von bis zu 70 Prozent der Kosten, abhängig von Einkommen und Geschwindigkeit des Heizungstauschs. Das ist aktuell die mit Abstand größte Einzelförderung.
- Regionale Programme: Einzelne Kommunen und Länder fördern zusätzlich Speicher oder Wallboxen – das ändert sich laufend und lohnt einen aktuellen Blick vor der Bestellung.
Mein Fazit
Die Reihenfolge ist entscheidend: Erst Förderung prüfen und beantragen, dann beauftragen. Wer andersherum vorgeht, verschenkt bares Geld. In meiner Beratung gehört der Förder-Check deshalb fest zum ersten Termin – zugeschnitten auf Ihre Situation, nicht als Sammelliste.
